Armagedon - Death Then Nothing
Dass es in Sachen Death-Metal aus Polen nicht nur Vader gibt, stellen Armagedon mit ihrem aktuellen Silberling “Death Then Nothing” beeindruckend unter Beweis. Nach 16jähriger Abstinenz liefern Armagedon ein wirklich gelungenes Comeback Album ab. Ganz in der Tradition von Vader, Cannibal Corpse und Konsorten wird über die gesamten zehn Songs der neuen Scheibe hinweg gebolzt was das Zeug hält. Zwar erfinden Armagedon das Rad nicht neu, damit entgehen sie aber auch dem Risiko, sich zu übernehmen. Man setzt bei „Death The Nothing“ einmal mehr auf Altbewährtes und fährt damit ganz gut. Diese Langrille bietet so ziemlich alles, was das Death-Herz höher schlagen lässt. Voller Energie, Spielfreude, wuchtig, brutal und aggressiv wird der Hörer unter Dauerfeuer genommen. „Death Then Nothing“ ist kein hoch technisches Werk, sondern gleicht eher einer Dampfwalze, die keinen Stein auf dem anderen lässt. Auch die Produktion lässt keine Wünsche offen. Mit einer gehörigen Portion Druck und Wucht hat man dieses Album in ein würdiges Klanggewand gesteckt. Freunde der brachialen Gangart, die weniger Wert auf filigrane, technische Finesse legen, werden hier voll und ganz auf ihre Kosten kommen. „Death Then Nothing“ knallt ordentlich und ist definitiv eine Ansage an die Konkurrenz. Hoffentlich dauert es bis zur nächsten Veröffentlichung nicht wieder 16 Jahre. (jb)




