Pissdolls - From Hollywood To Hell
Um zig Jahre zurückversetzt fühlt man sich beim Hören von „From Hollywood To Hell“. Old School-Thrash Metal, wie er bevorzugt in der Bay Area von San Francisco schon vor Jahren seinen Siegeszug antrat. Exodus, Forbidden und natürlich Metallica sind bekannte Vertreter dieses Genres und an Metallica erinnert dann auch der gut eine Minute lange Opener „F.H.T.H.“. Dank des herrlich dengelnden Basses klingt „Living In The Bastards Way“ dann eher nach Nuclear Assault, später wird man dann auch mal an alte Prong erinnert und man fragt sich wirklich, wo die doch noch eher jungen Herren diesen Input herhaben. Aus den elterlichen Plattenschränken oder doch eher vom Thrash-Revival dank aktuell herausragender Alben von Exodus & Co. oder auch neueren Bands a la Municipal Waste, die in ähnlich old schooligen Gewässern navigieren. Aufgenommen wurde im Hagel Records Sound Studios mit Gunnar Kiener, der ja vor seiner Zeit bei Life ’n Nature früher selbst ähnlich harten Sound mit Miserable Botch gespielt hat. Gemischt und gemastert wurde dann von einer weiteren Institution der Aalener Szene: Martin Winkler. Das knapp 35minütige Album macht Laune und die eigene Genreeinschätzung der Band ist dann auch wirklich Programm: Pure Straight Metal. Eine enorme Weiterentwicklung der Aalener Band seit ihrer ersten Veröffentlichung, der „Beerdrinking Starfuckers“ EP 2007. Weiter so. (tj)




