Gallows End - Nemesis Divine
Der schwedische Power-Metal Nachwuchs steht bereit, die Bühnen der Welt zu entern. Jahre nach der Geburt von „Hammerfall“ und „Crystall Eyes“ melden sich nun Gallows End zu Wort. Das ursprüngliche Ein-Mann-Projekt um Bandgründer Thord Klarström ist in den letzten drei Jahren zu einer vierköpfigen Band herangewachsen und diese veröffentlicht nun mit „Nemesis Divine“ ihr Debüt via Farvahar Records. Musikalisch erinnern Gallows End sehr stark an die deutschen Power-Metaller von „Wizard“, was nicht zuletzt am etwas gewöhnungsbedürftigen Gesang von Herrn Klarström liegt. Qualitativ gibt man sich im Vergleich zu den Genrekollegen keine Blöße. Handwerklich und kompositorisch ist „Nemesis Divine“ ein durchaus mitreißendes Werk, dass vor Spielfreude nur so sprüht. Mit einer Spielzeit von immerhin knapp einer Stunde, bieten die vier Schweden auch ordentlich was für's Geld. Damit das Erstlingswerk auch ein korrektes Outfit erhält, konnte man mit J. P. Fournier einen Schneidermeister verpflichten, der unter anderem auch für Edguy, Avantasia, Immortal und Dragonforce tätig war. Das hat sich definitiv gelohnt, denn das Cover ist eines der Besten, die mir in letzter Zeit unter die Augen gekommen sind. Gallows End stellen mit „Nemesis Divine“ frisches Futter für die Massen an Power-Metal Verfechtern in die Regale der Plattendealer, das sich zu konsumieren lohnt. Also ab dafür und viel Spaß euch allen. (jb)




