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Footgang - Paralyzer

Label:  •  VÖ-Datum: 30.07.2010 •  Genre: Chaoscore  •  Wertung:7 / 7

User-Wertung: 6.7143 (7)  •  Juli 2010

Selten war ein Albumtitel treffender, denn dieser Brocken kann Einen schon ordentlich platt machen – und somit lähmen. Beim Einlegen in den Player zeigt der Counter zwar 33:22 als gängige Spielzeit an, weniger gängig ist es aber, dass es über die Spanne „nur“ einen einzigen Track gibt! Nichts mit kleinen, leicht konsumierbaren Häppchen, ganz oder gar nicht heißt hier die Devise. Los geht’s in diesen extremen, achterbahnartigen Trip mittels eines geschmackvoll gewählten Samples aus „Planet der Affen“ und nach kurzem „Anrollen“ geht’s dann aber auch in die erste Steilkurve, die wiederum bündig in eine halbstündige Berg- und Talfahrt führt – und an Loopings wird auch nicht gegeizt. Für Leute mit starkem Magen gibt’s hier wunderbare Details zu entdecken, immer wieder werden sogar coole, refrainartige Melodiepassagen eingestreut, aber wie oben schon erwähnt, den Jungs geht es keinesfalls darum, es dem Hörer möglichst einfach zu machen. Fans von The Dillinger Escape Plan, Mr. Bungle oder auch At The Drive-In kommen hier voll auf ihre Kosten, immer vorausgesetzt sie lassen sich auf die Band und ihren Sound ein. Seit ihren Anfangstagen hat sich die Combo konstant verbessert und aus dem einstigen „hässlichen Entlein“ ist ein imposanter Schwan geworden; fantastische Musiker, ein charismatischer und vor allem extrem leidenschaftlicher Sänger und eine Top-Produktion – was will man mehr. Unbedingt antesten! (tj)

2010-07-29 Helldriver Magazine Selten war ein Albumtitel treffender, denn dieser Brocken kann Einen schon ordentlich platt machen – und somit lähmen. Beim Einlegen in den Player zeigt der Counter zwar 33:22 als gängige Spielzeit an, weniger gängig ist es aber, dass es über

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Softly Shattered, 2007 (rg)
Review: Trashcam Cypherdolls, 2009 (tj)
Review: Warson Hells, 2012 (tj)