Fatal Embrace - The Empire Of Inhumanity
Fatal Embrace aus Berlin existieren schon seit 1993. Ihre ersten Jahre verdingten sie sich unter dem Namen Nosferatu. Die Band konnte sich im deutschen Underground einen soliden Namen erspielen und kann auf drei Longplayer und eine Tour mit Sodom zurückblicken. Für ihr viertes Album ist die Band nun bei Metal Blade untergekommen. Ihr Stil ist schließlich heute wieder total angesagt. Die Band widmet sich dem traditionellem Thrash Metal wie ihn Metallica und Slayer in den 80ern geprägt haben. Insbesondere die ersten drei Alben von Slayer haben bei Fatal Embrace einen deutlichen Fußabdruck hinterlassen. Das Album startet mit dem Vater Unser und geht dann direkt in Old-School Thrash Geballer über. Die Band erfindet hier keinesfalls etwas Neues sondern nimmt uns mit auf eine originalgetreue Reise in die Vergangenheit. Hier wird flott geschreddert was das Zeug hält und immer wieder werden deutlich Slayer-beeinflusste Solos eingebaut. Aber auch Bands wie Megadeth, frühe Metallica und Exodus haben ihren Abdruck auf „The Empire Of Inhumanity“ hinterlassen. Auch die Vocals stehen in bester Thrash Tradition. Trotz der oldschooligen Ausrichtung stecken die Songs in einem modernen Soundgewand. Obwohl der Sound heute wieder total angesagt ist, hätte das Album wohl in den 80ern deutlich größere Begeisterungsstürme ausgelöst. An heutigen Maßstäben gemessen fehlt es den Songs einfach an Hitpotential. Sicher, die Band hat eine Menge Energie und hat ihre Hausaufgaben aus dem Thrash Lehrbuch gemacht. Trotzdem will die Platte insgesamt nicht so recht zünden. Für Thrash Fetischisten sicher ein gutes Album, insgesamt aber doch eher Durchschnitt. (rg)




