Lightning Swords Of Death - The Extra Dimensional Wound
Black Metal aus den USA hat im Allgemeinen nicht den allerbesten Ruf. Bands wie Goatwhore, Nachtmystium oder Wolves In The Throne Room konnten diesen Ruf zwar aufbessern, trotzdem ist die Szene meist skeptisch. Auch „Lightning Swords Of Death“ sind aus den USA und schon ihr Bandname hinkt dem Coolnessfaktor von Namen wie „Marduk“, „Satyricon“ oder „Immortal“ um Lichtjahre hinterher. Doch musikalisch hat die Truppe in der Tat etwas zu bieten. Bereits vor ihrem Metal Blade Debüt hat sich die Band in den Staaten einen soliden Ruf erspielt. Musikalisch orientiert sich die Band sicherlich an den norwegischen Vorbildern, geht aber in Punkto Sound um eine ganze Ecke wuchtiger zu Werke. Das Tempo schwankt zwischen flott und superschnell, die Gitarrenarbeit erinnert oft mehr an tiefergelegtes Punk-Rock Riffing und ist recht roh und kantig ausgefallen. Über allem thronen fiese Black-Metal typische Kreisch Vocals. Alles in allem macht die Band ihre Sache definitiv nicht schlecht und besticht vor allem durch die Wucht, die in den Songs liegt. Die Klasse von oben genannten Bands oder auch Truppen wie Dark Fortress erreichen Lightning Swords Of Death aber nicht. Dafür sind die Songs insgesamt zu gleichförmig und es gibt kaum echte Akzente auf der Platte. Wer rohen, aber dennoch gut produzierten Black Metal sucht, macht hiermit sicherlich nichts falsch. Der norwegische Black Metal Thron ist von dieser US-Band aber in keinster Weise gefährdet. (rg)




