The Sons Of Howie Munson - Gold
The Sons Of Howie Munson wurde im Dezember 2008 gegründet und setzt sich aus Mitgliedern von den Bands Maintain, My Own Vendetta und Flabbergasts zusammen. Wobei man auf dieser Platte kaum eine Ähnlichkeit zu diesen Bands erwarten sollte. Ihr Sound ist ein Mix aus Southern Rock, Rock’n’Roll Punk und Alternative. Das Debütalbum „Gold“ enthält elf Songs die im Großen und Ganzen rau und rotzig, ganz Rock’n’Roll halt, rüber gebracht werden. Nach dem kurzen Intro „Interlude: Lady“ startet die Rockshow mit einem Opener der nicht besser gewählt hätte werden können. „I Am The Henchman“ geht mit Vollgas ins Vergnügen, und wenn man sich an den Gesang gewöhnt hat, wird einem das stillsitzen schnell schwerfallen. Bei „Sailors Grave“ wird zwar etwas auf die Bremse gedrückt, aber der Song ist deshalb nicht weniger intensiv. Das folgende „I’m Wasted“ ist wieder Rock pur der ordentlich kracht und eines der Highlights dieser Scheibe ist. Nochmal abgebremst und ab geht’s durch den Southern Blues Song „Take My Hand“, der mit Akustikgitarre und Piano sehr gut verfeinert wurde. Es wird wieder schneller und es folgen mit „Baby Brandy“ und „Never Meant To Burst“ zwei astreine Punk Rock’N’Roll Nummern zum Abfeiern die ihre Livetauglichkeit mit Sicherheit schnell zum Besten beweisen werden. Der Song „Nothing Remains“ erinnert in vollem Umfang an die Beatsteaks. Eine weitere Ballade ist „You Could Be Done“, das wieder ruhig mit Akustikgitarre gespielt wird. Der letzte Song „21 Stories“ heizt noch mal voll ein und bereitet auf ein rotziges Ende vor. Mit der Unterstützung einer weiblichen Gesangsstimme, die sich perfekt an den eigentlichen Gesang anpasst, wird die Scheibe zu Ende gerockt. Darüber, welche Stilmixe hier jetzt tatsächlich alle verarbeitet werden, lässt sich streiten – ist aber auch eher unwichtig, denn hauptsache es rockt... und das tut dieses Debüt ohne Frage. (jh)




