Moloken - Our Astral Circle
Die Schweden von Moloken sind erst seit etwas über zwei Jahren am Start, haben es in dieser überschaubaren Zeit aber tatsächlich schon zu einer EP („We All Face The Dark Alone“) und Ende letzten Jahres eben zu ihrer Debüt-CD „Our Astral Circle“ gebracht. Und die bietet bei gerade mal neun Songs respektable 54 Minuten Doom/Sludge-Spielzeit. Die Band aus Umea bemüht sich um Eigenständigkeit, immer wieder kommt sie über lange Passagen ohne Gesang aus und der rumpelige Sound kommt wohl auch nicht von ungefähr, hat man doch bei den Aufnahmen angeblich auf jegliche Effekte und Kompressoren verzichtet. Auch gesanglich werden seitens Kristoffer Bäckström keine Kompromisse gemacht, da wird nicht gesungen, sondern gebrüllt, was das Zeug hält. Man hört auch immer wieder Parallelen zu Bands wie Cult Of Luna, Neurosis, und Mastodon heraus, so richtig überzeugen kann die Band letzten Endes aber leider doch nicht. Das Potential ist offensichtlich da, sie bringen es aber irgendwie nicht auf den Punkt. Bleibt also zu hoffen, dass sich die Band dann auf ihrem nächsten Album voll entfaltet. (tj)




