Analena - Inconstantinopolis
Man fragt sich ja manchmal schon, was das ein oder andere Label geritten haben mag, Band X unter Vertrag zu nehmen. OK, im Falle Analena könnte es die halbwegs exotische Herkunft aus Slowenien und Kroatien sein. Zudem scheint es wohl ja auch immer noch was Besonderes zu sein, wenn sich ne Lady am Mikro versucht. Und da sind wir auch schon bei den vielen Punkten angekommen, warum ich mir als Labelboss eine Veröffentlichung von „Inconstantinopolis†gespart hätte. Denn auch wenn das durchaus leidenschaftlich und voller Hingabe klingt, die Frau überzeugt gesanglich leider gar nicht. Und mit der Instrumentierung sieht´s leider genauso aus. Die Fronterin kotzt sich permanent aus und die Band klingt, als würde sie gleich einschlafen, also irgendwie nach Schluffi-Indie. Hier und da grooven sie mal “versehentlich†kurz, die meiste Zeit klingt das aber stark nach At The Drive-In-Fans und nach “gewollt aber nicht gekonntâ€. Mag sein, dass die Band live killt und es an der Produktion, dem Studio und/oder dem Sound liegt, so wird das jedenfalls nichts. (tj)




