Jack Slater - Extinction Aftermath
Schon nach dem ersten Durchlauf von „Extinction Aftermath“ will man keine Sekunde vergehen lassen um dieses technische Death Metal Gewitter noch einmal über sich ergießen zu lassen. Die Songs knüppeln direkt ins Hirn und verlangen ausnahmslos nach mehr. Für den ein oder anderen ist das technische Geschräppel vielleicht etwas zuviel, aber für Liebhaber dieses Genre ein wahrer Gehirnorgasmus. Schon der Opener, bezeichnenderweise mit dem Titel, „Pheromon“, gibt die Marschrichtung vor. Hier wird die ganze Vielseitigkeit der Band vorgestellt. Von fetten Riffattacken über Moshparts bis hin zu Blastbeats gibt’s hier die Vollbedienung. Diese Abwechslung zieht sich durch alle Songs von 1 bis Z. Das Lied „Funkenflug“ kommt etwas langsamer und schleppend, aber nicht weniger druckvoll durch die Boxen. Danach wird aber gleich wieder auf Vollgas geschaltet. Die meist in Deutsch von Horn gegrowlten Texte geben der Scheibe eine, für dieses Genre, besondere Note. Ausnahmen in Englisch sind das Titelstück „ Extinction Aftermath“ und der Song „Omniscience“. Ganz ohne Gesang kommt das gut arrangierte Instrumental „4815162342“ aus. Die Produktion mit den Brüdern Wieslawski, die auch die Werke von Vader oder Behemoth veredelten, kommt klar und fett rüber. Ein Highlight zu nennen fällt schwer, hier ist die ganze Scheibe das Highlight. Ganz großes Kino. (jh)




