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The Picturebooks - Artificial Tears

Label: Nois-O-Lution / Indigo  •  VÖ-Datum: 02.04.2010 •  Genre: Indierock  •  Wertung:6 / 7

User-Wertung: 6 (1)  •  März 2010

Die Band hat mit dem Debüt zu Recht viel Staub aufgewirbelt und es wurde in den vielen überschwänglichen Besprechungen immer wieder unterstrichen, wie wenig sie nach ihrer deutschen Herkunft klingen. Da macht das zweite Album keine Ausnahme und punktet gleich beim Erstkontakt mit einem tollen Albumtitel. Klingt erst mal nach Androiden etc., hat aber wohl de facto mit einem Hund im Bandumkreis zu tun, der selbst keine Tränenflüssigkeit entwickeln kann und deswegen eben „Artficial Tears“ benötigt. Der mit dem Debüt eingeschlagene Weg wird unbeirrt weitergegangen, das ist also nach wie vor überraschend eigenständiger Indierock mit hohem DIY-Anteil. Die Gütersloher drei halten (noch) alle Fäden selbst in der Hand, ob nun Produktion, Fotos, Grafik oder die diversen coolen Videos – entsteht alles in Eigenregie. Und als ob eine Vokabel wie Erwartungsdruck ihnen gar nicht bekannt wäre, machen sie sich scheinbar unbeeindruckt von den vielen Lorbeeren fürs Debüt direkt daran weiter zu stylen. Schon der Opener „I Put A Spell On You“ ist ein Meisterwerk, das kontinuierlich Spannung aufbaut und auf einen vermeintlich vehementen Klimax hindräut, einem dann aber doch nur ne Nase zeigt – vehementer Klimax kommt aber später noch massiv, keine Angst! Was folgt ist in der Summe auf den Nenner „Leidenschaft meets smarte Vorbild-Verarbeitung meets formidable Handwerkskunst“ zu bringen. Hier wird sehr kunstfertig das Beste aus Indierock, Noisecore, Blues, etwas Elektro und nem guten Pfund Rotz verknüpft. Und die vorher erwähnte Handwerkskunst bezieht sich hier sowohl auf die Produktion in Vadder Claus Grabkes Studio als auch auf das Zusammenspiel des Trios, die scheinbar mit ihren Instrumenten am Leib geboren wurden, so tight sind die in ihrem jugendlichen Alter schon. (tj)

2010-04-06 Helldriver Magazine Die Band hat mit dem Debüt zu Recht viel Staub aufgewirbelt und es wurde in den vielen überschwänglichen Besprechungen immer wieder unterstrichen, wie wenig sie nach ihrer deutschen Herkunft klingen. Da macht das zweite Album keine Ausnahme und punktet gleich

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: List Of People To Kill , 2009 (tj)