Rämouns - Rockaway Beach Boys
Schaut man sich den Bandnamen und den Albumtitel der Platte an, dürfte es nicht lange dauern, um darauf zu kommen, mit was wir es hier zu tun haben. Richtig, eine Symbiose aus den klassischen Surf-Sounds der Beach Boys und der Energie der Ramones – inklusive poppigen Uhhhh-Background-Vocals. Die Produktion stimmt und trifft den kultigen Style beider Original-Bands. Dabei darf natürlich auch das „One-Two-Three-Four“ zum Einzählen der jeweiligen Songs nicht fehlen. Unter den 12 Tracks der Scheibe befindet sich eine Auswahl der bekanntesten Ohrwürmer wie z. B. „Surfin´ USA“, „I Get Around“ und „Fun Fun Fun“, die allesamt auf Partytauglichkeit ausgelegt sind – die Songs kennt schließlich einfach jeder. Klar, wer bisher weder mit den Beach Boys noch mit den Ramones etwas anfangen konnte, der wird sich auch für die Rämouns wohl kaum begeistern können. Allen anderen, die auf poppigen, eingängigen Poppunk stehen oder Fans von Cover-Versionen sind, sei der Tonträger ans Herz gelegt. Er wird zwar nicht ewig in Endlosschleife im CD-Player rotieren, verbreitet aber kurzweilig einfach gute Laune. Flip-Flops raus, Füße in den Sand und ab auf´s Surfbrett: Solche Gedanken können beim Lauschen von „Runaway Beach Boys“ schon aufkommen. Definitiv wird die Platte einen vorübergehenden Platz in meinem Surfmobil bekommen – zur Überbrückung des kalten Winters. (mg)




