Superbutt - You And Your Revolution
Wer nennt seine Band denn bitte Superarsch? Nicht, dass ich zum ersten Mal mit den Ungarn konforntiert wäre, aber der Name macht mich doch immer wieder baff… Egal, CD in den Schacht und ab dafür. Beim Opener „Last Call“ denke ich dann direkt, ich bin im falschen Film, denn Crossover ist zwar richtig, aber das klingt nicht nach Superbutt, die ich entfernt System Of A Down-mäßig in Erinnerung hatte, das klingt verdammt nach Clawfinger! Und die Linernotes bringen prompt Bestätigung, produziert wurde nämlich im Fear And Loathing Studio in Stockholm. Jocke Skog und Zak Tell von Clawfinger saßen da am Pult und letzterer hat es sich dann auch nicht nehmen lassen beim Opener Guestvocals beizusteuern. Und wie die beiden bisher besprochenen Alben kann auch „You And Your Revolution“ so einiges, es groovt, es drückt und es ist schön abwechslungsreich. Stilistisch nähern sie sich mehr und mehr dreckig pumpendem Schweinerock, was ihnen recht gut steht. Der Opener, „Killer“, „Figure“ aber auch Tracks weiter hinten, wie z.B. das treibende „Gone Far“ können einiges, sind eingängig und dank dem außergewöhnlichen Sänger Vörös András bekommt das Material noch eine ganz eigene Note. Bis auf das mittelprächtige „Mother’s Day“ ist das Material auch durchweg sehr stark. In Ungarn ne ganz dicke Nummer (die Releaseparty für dieses Album fand in Budapest vor schlappen 6000 Leuten statt!), sollte die Band auch bei uns zunehmend Erfolg haben. (tj)




