3 - Revisions
In den USA ist diese Band schon ein ganzes Stück weiter als hier bei uns, in der “alten” Welt. In den Staaten war man u.a. schon mit den Scorpions, Opeth und Porcupine Tree auf Tour. Aber auch in unseren Breitengraden verdient ihr filigraner Sound deutlich mehr Aufmerksamkeit, gerade Fans von Acts wie Coheed And Cambria sollten hier unbedingt mal ein Öhrchen reinhalten. Dabei dann aber bitte nicht gleich empört „Plagiat!“ schreien, denn auch wenn sich das gerade gesanglich sehr ähnlich anhört, kommt man da schnell zum Huhn vs. Ei-Problem. Denn wer da zuerst da war, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen und zudem bestehen auch noch freundschaftliche Verbindungen zwischen den Bands! Auf „Revisions“ erinnert sich die Band an nie zu Albumehren gekommenen Tracks ihrer Karriere aus den Jahren 1998 - 2006, die - besonders in Europa – seither vielleicht gerade mal auf obskuren Live-Bootlegs zu finden waren und das dann meist zu horrenden Preisen. Für diese Veröffentlichung wurden sie allesamt komplett neu eingespielt. Und beim Großteil des Materials darf man da auch durchaus dankbar sein, da sind ne Menge Perlen darunter. Der melodische Gesang und akustische Gitarren sind die tragenden Säulen und manchmal gerät das dann sogar charttauglich – siehe dem finalen Track „The Game“. Der Band bitte unbedingt eine Chance geben! (tj)




