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Exivious - Exivious

Label: Eigenproduktion  •  VÖ-Datum: 15.05.2009 •  Genre: Fusion Metal  •  Wertung:5,5 / 7

User-Wertung: keine  •  Oktober 2009

Auf vorliegendem Album haben sich Cynic- und Textures-Leute zusammengetan, um ihre Passionen für Jazz und Metal miteinander zu verbinden. Was dabei herausgekommen ist, kann sich mehr als hören lassen. Exivious nennen sie das Ganze und beschreiben es mit dem selbst gewählten Begriff Fusion Metal zudem auch recht treffend. Teils treibende, teils entspannte Jazz-Passagen, die mit virtuosen Gitarren-Leads gespickt sind, mischen sich mit nicht weniger ausgefeilten Metal-Parts zu einem Gesamtsound, der die Prog-Freunde unter uns durchaus begeistern kann. Zudem ist das technische Niveau aller Beteiligten derart hoch, dass man fast neidisch werden muss. Vor allem die Darbietung von Textures-Drummer Stef Broks wird bei allen, die selbst die Stöcke schwingen, offene Mäuler hinterlassen. Auffallend ist außerdem, dass die neun Stücke ohne weiteres in der Endlosschleife laufen können, ohne wirklich markante Punkte für Anfang und Ende eines einzelnen Songs zu setzen. Der komplette Verzicht auf Gesang verstärkt diesen Eindruck noch zusätzlich, und somit kann die selbstbetitelte Platte nur als Ganzes - sozusagen am Stück - betrachtet werden. Wer hier nach klaren Strukturen und ausladenden Spannungsbögen Ausschau hält, wird sicherlich enttäuscht werden. Stattdessen warten Exivious mit einer beachtlichen Komplexität und enormer Verspieltheit auf, die ihresgleichen lange suchen kann. Leider verleitet das alles auch zum Abschweifen, sprich die Musik wird, wenn man nicht wirklich aufmerksam zuhört, schnell zur relaxten Hintergrundbeschallung, die einfach so vor sich hinplätschert. Dennoch, wer eine Vorliebe für die Fusion aus Metal und Jazz hat, wird allein schon wegen der beeindruckenden Fingerfertigkeit der Akteure kaum an dieser Platte vorbeikommen. Ein absolutes Muss für Fans des Genres. (cj)

2009-10-20 Helldriver Magazine Auf vorliegendem Album haben sich Cynic- und Textures-Leute zusammengetan, um ihre Passionen für Jazz und Metal miteinander zu verbinden. Was dabei herausgekommen ist, kann sich mehr als hören lassen. Exivious nennen sie das Ganze und beschreiben es mit dem selbst

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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