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Tortuga - Kings Of Albany

Label: Anchors Aweigh Records  •  VÖ-Datum: 10.09.2009 •  Genre: Hardcore / Noise  •  Wertung:4 / 7

User-Wertung: keine  •  September 2009

In den letzten paar Jahren hat sich in England eine interessante Musiksubkultur etabliert, die von jungen Bands wie den Architects, Atlases und Co. gefüttert wird und sich fast ausschließlich der Chaosmucke verschrieben hat. Ein weiteres Beispiel hierfür ist die fünfköpfige Combo Tortuga, die sich nach dem berühmt-berüchtigten Südseehafen aus der Blütezeit der Piratenära benannt hat. In diesem Sinne, Gehörgang klar zum Entern! Mit an Bord sind elf Songs, die in den Gewässern irgendwo um Breach, The End und den allmächtigen Botch herumschippern. Kennzeichnend hierbei ist die düstere, nervenaufreibende Stimmung, die gleich von Beginn an über die Reling schwappt und ihren Ursprung in schiefen Akkorden und einem angepisstem Gesang hat. Überhaupt liefert der Mann am Mic astreine Arbeit ab: Er vermittelt seine schlechte Laune ziemlich glaubhaft und darf zu Recht als der Jack Sparrow der Shouter bezeichnet werden. Allerdings fällt auf, dass die Stücke in Bezug auf Originalität und Innovation kein ähnlich hohes Niveau erreichen. Immer wieder tauchen Gitarrenriffs und Schlagzeugparts aus dem seichten Wasser auf, die Chaos und Verwirrung stiften sollen, aber einfach nur belanglos sind, oder recht schnell nervtötend wirken. Dennoch haben auch einige richtig fette Passagen auf „Kings Of Albany“ mit angeheuert, die insbesondere dann glänzen können, wenn sie vom Tempo her stark reduziert werden und einen Breach-typischen schleppenden Charme versprühen können. Stellenweise fühle ich mich aber doch zu stark an die genannten schwedischen Musikgötter und vor allem auch an Botch erinnert. Da springen sämtliche Bonuspunkte, die Tortuga mit ihrem geilen Sound einsammeln konnten über die Klinge. Ich will nicht behaupten die Briten wären musikalische Landratten, aber ein bisschen mehr Erfindergeist darf es bei progressiver Musik dann schon sein. Wenn man sich ganz bewusst in diese stürmischen Gewässer einschifft, sollte das Boot definitiv hochseetüchtig sein, und die Engländer sind mit ihrem Songwriting doch eher auf einer abgetakelten Schaluppe unterwegs, als auf einem Freibeuterschiff. Fazit: Schlechte-Laune-Piraten-Core, der zwar schön angepisst klingt, aber angesichts von Kreativität und Technik auf jeden Fall ausbaufähig ist. (cj)

2009-09-04 Helldriver Magazine In den letzten paar Jahren hat sich in England eine interessante Musiksubkultur etabliert, die von jungen Bands wie den Architects, Atlases und Co. gefüttert wird und sich fast ausschließlich der Chaosmucke verschrieben hat. Ein weiteres Beispiel hierfür ist die fünfköpfige

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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