Howl - Howl
Howl aus Providence veröffentlichen mit dieser selbstbetitelten EP ihr erstes Lebenszeichen. Auf nur drei Songs gibt die Band einen beeindruckenden Vorgeschmack was wir von einem bald erscheinenden Album erwarten dürfen. Eine ganze Menge nämlich. Die Band bewegt sich im mächtig düsteren und schwerfälligen Umfeld von Doom, Sludge und Stoner mit einer ordentlichen Portion Metal. Als verwandte Bands fallen mir High On Fire ein, aber auch ein Hauch von Bolt Thrower ist unterschwellig zu spüren. Howl wälzen sich mit zähen Lavariffs aus tiefer gestimmten Gitarren durch die Songs und machen dabei alles platt. Die Drums scheppern ordentlich und die hysterisch klingenden, düsteren Growls tragen ihr übriges zur beklemmenden Atmosphäre bei. Die Band geizt in den drei Songs nicht mit sehr coolen Riffs, die teilweise metallischer, teilweise rockiger sind. In der recht kurzen Zeit machen Howl schon ziemlichen Appetit auf mehr. Man darf wirklich auf das Album gespannt sein. Fans von Bands wie High On Fire, frühen Mastodon aber auch Crowbar oder Eyehategod sollten die Band definitiv anhören. (rg)




