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Silent Decay - Kings Of The Dead End Road

Label: Artist Station Records  •  VÖ-Datum: 01.08.2009 •  Genre: modern Metal  •  Wertung:4 / 7

User-Wertung: 3 (1)  •  Juli 2009

Das erste Album von Silent Decay aus Bayern war ein beachtenswertes Debüt, der Nachfolger “The Pain Of Creation” setzte den positiven Eindruck fort. Jetzt ist die Schonfrist allerdings abgelaufen und die Band muss mit Album Drei zeigen was in ihr steckt. Stilistisch setzen die Bayern ihr Rezept fort und bieten eine eigenständige Mischung aus Neo-Thrash, melodischem Death, Nu-Metal und Metalcore. Das ist einerseits recht heftig und bietet die voll Riffkeule, andererseits aber auch sehr melodisch und eingängig. Was die Band sympathisch macht, ist die Tatsache, dass sie wirklich versuchen, sich von anderen Bands abzuheben und eigenständig zu klingen. Das gelingt ihnen auch. Die Songs durchlaufen ein stetiges Wechselbad aus Härte und Melodie. Auch Frontmann Tobi Sittenauer gibt sich sehr variabel und schreit markerschütternd, singt, spricht und grummelt. Leider war insbesondere die Gesangsleistung auf dem letzten Album deutlich stärker in Erinnerung. Sittenauer trifft recht häufig die Töne nicht, klingt schräg und es mangelt ihm an Charisma. Evtl. hängt das damit zusammen, dass der neue Gitarrist Niels Krebs bei den Vocals mitmischt. Auch an den Arrangements gibt es Kritik zu üben. Zwar ist es löblich, die Songs abwechslungsreich zu gestalten, doch scheint es so als ob die Band hier und da den Faden verliert und die Songs recht unschlüssig und ziellos wirken. Oft wirkt das Album als sei die Band nur mit angezogener Handbremse unterwegs. Echte Highlights fehlen. Bei aller Kritik darf man aber natürlich nicht vergessen, die zweifellos vorhanden wirklich coolen Ideen der Jungs zu erwähnen. Insgesamt ergibt sich einmal mehr ein zwiespältiger Eindruck von der Platte, die ihre Stärken aber auch Schwächen hat. Von dem dritten Album hätte ich mir insgesamt etwas mehr erwartet. (rg)

2009-08-09 Helldriver Magazine Das erste Album von Silent Decay aus Bayern war ein beachtenswertes Debüt, der Nachfolger “The Pain Of Creation” setzte den positiven Eindruck fort. Jetzt ist die Schonfrist allerdings abgelaufen und die Band muss mit Album Drei zeigen was in ihr

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: The Pain Of Creation, 2007 (rg)