Reseda - When Life And Art Collides
Stand bei der Debüt-EP „The Piano Sessions“ – nomen est omen – noch das Klavier im Vordergrund, dominiert auf Albumlänge jetzt dann doch die Gitarre. Was aber nichts am ruhigen Gesamtcharakter der zehn Songs ändert. Alternative Pop mit einem gewissen Indie-Spirit und vor allem viel skandinavisch-gefärbter Melancholie bestimmen das wunderschöne Bild. Und so klingt der Opener „Emrace Me“ auch etwas mehr nach Livesituation, das folgende „Faceless“ ist aber komplett konträr angelegt und sehr intensiv und intim. Der sehr langsam groovende Song wird überraschend durch eine perfekt passende Trompete ergänzt. Die fünf Schweden haben also etwas munterer arrangiert und sind durch die Konzerte in der Folge der EP hörbar zusammengewachsen und gereift. Es ist ihnen tatsächlich gelungen, der starken EP ein ebensolches Album folgen zu lassen. Und da sie wohl gerade in Deutschland sehr gutes Feedback bekommen haben, werden sie hier auch in diesem Jahr wieder live zu sehen sein; das sollte man sich nicht entgehen lassen! (tj)




