The Riot Before - Fists Buried In Pockets
The Riot Before wurden von Frontmann Brett Adams in Kalifornien gegründet. Dieser siedelte dann aber aus Mangel an würdigen Mitmusikern nach Richmond, Virginia um und komplettierte dort die Band. Jetzt erscheint mit „Fists Buried In Pockets“ bereits das zweite Album des Quartetts. Musikalisch wird hier rauer Punkrock mit viel Herz geboten. Die Band trifft stilistisch sehr gut den Zahn der Zeit und ist durchaus mit Bands wie The Gaslight Anthem oder frühen Against Me zu vergleichen. Auch The Riot Before haben deutliche Einflüsse aus Americana und auch ihre Sozialisierung in der Szene von Richmond ist der Truppe anzumerken. Die Stimme von Brett Adams ist sehr rau und gleichzeitig gefühlvoll und auch die Arrangements und Melodien stehen der Band gut. Zwar klingen die Songs immer wieder etwas sperrig, haben aber durchaus Charme. Doch im direkten Vergleich mit den oben genannten Bands stehen The Riot Before eindeutig zurück. Die Band hat weder die Bissigkeit oder die Genialität von Against Me noch das Feeling oder die Seele von The Gaslight Anthem. Dennoch, jeder beginnt einmal unten und auch The Riot Before haben eindeutig das Zeug zum Wachsen. Denn „Fists Buried In Pockets“ ist alles andere als ein schlechtes Album und verblasst lediglich im Glanz der genannten Bands an denen sie zwangsläufig gemessen werden. Es würde mich aber nicht wundern wenn schon das nächste Album der Jungs mit „The 59 Sound“ oder „New Wave“ in einer Liga spielt. (rg)




