Akrea - Lebenslinie
Das Besondere an den Bayern von Akrea ist, dass sie ihren melodischen Death Metal mit einem gewissen Pagan-/Viking-Input versehen und ihn vor allem mit deutschen Texten reichen. Nach dem komplett in Eigenregie entstandenen ersten Output "Beginning Of An Inner War" aus dem Jahr 2007 debütieren sie zwei Jahre später direkt bei Drakkar – und das, wo es die Band gerade mal seit vier Jahren gibt. Trotz ihres jugendlichen Alters zeigt sich die Band recht versiert und variantenreich, die Vergleiche mit Bands wie Eisregen, In Flames, Amon Amarth etc. sind gar nicht so weit hergeholt und auch die Produktion kann was. Sänger Sebastian Panzer (!) hat ein imposantes Organ; fieses Keifen, Growls und kräftiges Shouten – kommt alles souverän. Schade, dass man die deutschen Texte meist kaum versteht. Unterm Strich fehlt über die gesamten elf Songs vielleicht noch etwas die Abwechslung und ein zwei Hits, die aus dem Material herausstechen. Aber als erstes offizielles Lebenszeichen geht das völlig in Ordnung. Aus der Band könnte richtig was werden, mal sehen, ob sie dran bleiben! (tj)




