The Autumn Offering - Requiem
The Autumn Offering konnten bereits mit ihrem Victory Debüt “Embrace the Gutter” mit ihrer Thrash Metal lastigen Version des Metalcore Punkte sammeln. Das zweite Werk „Fear Will Cast No Shadow“ ging leider an mir vorbei. Jetzt erscheint das neueste Werk „Requiem“. Es fällt auf, dass die Band nach wie vor eine Vorliebe für den Bay-Area Thrash Metal der 80er Jahre hat, aber eben dennoch absolut zeitgemäß klingt. Ebenfalls deutlich stärker ausgeprägt ist die melodische Komponente der Band. Klarer melodischer Gesang zieht sich durch alle Songs und steht gleichberechtigt neben den harten Vocals. Auch instrumental nehmen die Melodien eine tragende Rolle ein. So sind die Songs entsprechend eingängig aufgebaut. The Autumn Offering erinnern nicht selten an Trivium mit geringerem Metallica Anteil, dafür stärkerer Verwurzelung im Metalcore. Die Band macht im Grunde nichts falsch, die Songs sind handwerklich sehr gut gemacht, die Produktion knallt amtlich und auch die Refrains und Melodien gehen gut ins Ohr. Was dem Album etwas fehlt ist Abwechslung. So ähneln sich die Songs untereinander recht stark. Wenn man das Album am Stück durchhört, dröhnt es recht gleichförmig an einem vorbei. Allerdings immer auf hohem Niveau. Wer auf Bands wie Trivium steht oder auch die letzen Platten von The Autumn Offering mochte, macht sicher nichts falsch. Man bekommt definitiv eine coole Metal Platte, die ausgiebig Gelegenheit bietet die Rübe zu schütteln. Mit einem zeitlosen Klassiker haben wir es aber eher nicht zu tun. (rg)




