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Faith No More - The Very Best Definite Ultimate Greatest Hits Collection (DoCD)

Label: Warner Music Group  •  VÖ-Datum: 29.05.2009 •  Genre: Crossover  •  Wertung:- / 7

User-Wertung: 6 (1)  •  Juni 2009

Nach der Reunion war ja absehbar, dass irgendetwas in der Art veröffentlicht werden würde. Wieso auch nicht das Geld aufheben, das auf der Straße liegt? Und der doch deutlich überzogene Compilation-Titel tropft ja schon fast vor Ironie. Denn der gestandene Faith No More-Fan wird sich (fast) zu Recht fragen „Wozu brauche ich denn bitteschön noch eine Best Of-Zusammenstellung zu den gefühlten 10, die ich schon im Regal stehen habe?“. Gute Frage! Nun, zum Einen ist das Cover doch mal ein wirklicher Hingucker. Was aber selbst bei Fans wirklich punkten dürfte ist die zweite CD. Die erste versammelt 18 bekannte Großtaten der Band, deren Auswahl bei einem derartigen Oeuvre natürlich nicht jedem Fan nachvollziehbar erscheinen werden (wo ist denn bitte „Last Cup Of Sorrow“?), wie solls denn aber auch anders sein? Die erste CD unterstreicht aber nochmal eindrucksvoll die Ausnahmeposition dieser Band. Auf der zweiten CD gibt’s aber ausschließlich rare(r)es Zeug. Nämlich diverse Single-B-Seiten und zum ersten Mal auch zwei Songs, an die seither nur sehr schwer ranzukommen war: „Sweet Emotion“ und „New Improved Song“. Die gabs nämlich früher nur als Beilagen in irgendwelchen britischen Zeitschriften, die seit schlappen 20 Jahren abverkauft und somit nur sehr schwer erwerbbar sind. Somit kann der echte Fan hier wohl kaum die Finger davon lassen, und zahlt brav seine ca. 18 Euro – immerhin wurde ja das gesamte Material neu gemastert. „Sweet Emotion“ von 1989 erinnert aber ganz stark an Faith No Mores späteren „Bill & Ted's Bogus Journey“-Soundtrack-Beitrag „The Perfect Crime“, scheint sowas wie eine frühe Version zu sein. Gneau wie auch „New Improved Song“ später dann wohl zu „The Morning After“ wurde. Wer seither tatsächlich nichts von der Band sein eigen nennt, der kann glücklich das Geld über den Tresen schieben und kriegt dafür Faith No More konzentriert. Wenn es dumm läuft muss er sich danach aber trotzdem alle alten Alben kaufen, weil da nämlich kein schlechtes dabei war! (tj)

2009-06-10 Helldriver Magazine Nach der Reunion war ja absehbar, dass irgendetwas in der Art veröffentlicht werden würde. Wieso auch nicht das Geld aufheben, das auf der Straße liegt? Und der doch deutlich überzogene Compilation-Titel tropft ja schon fast vor Ironie. Denn der gestandene

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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