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Minsk - With Echoes In The Movement Of Stone

Label: Relapse  •  VÖ-Datum: 29.05.2009 •  Genre: Psychedelic Post Rock  •  Wertung:5,5 / 7

User-Wertung: keine  •  Juni 2009

Wer in den Genuss des Vorgängeralbums “The Ritual Fires Of Abandonment” gekommen ist, hat sich garantiert auf dieses Release gefreut. Und zu Recht. Wow! Was die vier Jungs von Minsk hier auftischen, ist mehr als nur ein würdiges Nachfolgeralbum. Diese Platte ist ein Paradebeispiel für Eigenständigkeit und Fortschrittswille! Zu Beginn sei aber auch gesagt, dass man sehr bewusst und mit der richtigen Stimmung an die ganze Sache herangehen muss. Die acht Stücke auf „With Echoes In The Movement Of Stone“ setzen nicht nur musikalische Offenheit voraus, sondern auch die Bereitschaft, sich auf ein gefühlsgeladenes Sounderlebnis einlassen zu wollen. Sind diese Forderungen erfüllt, eröffnet sich dem Hörer eine beeindruckende, 63-minütige Reise durch sphärische Klänge und endlos erscheinende Steigerungen, ebenso wie durch Ausbrüche wütender Rock-Riffs und ausufernder Verzerrungsorgien. Und das alles auf einem Niveau, welches bei den meisten Leuten Höhenangst hervorruft. Befreit (wenn sie denn jemals gefangen waren) von Schubladendenken und musikalischen Zwängen unternehmen Minsk einen Streifzug durch die verschiedensten Genres, ohne aber irgendwo lange zu verweilen. In Kombination mit einem ordentlichen Psychedelic-Touch, einer schönen Prise Progressivität und extravagantem Songwriting praktiziert die Kapelle aus dem windigen Chicago hier eine Individualität, die zu beneiden ist. Allerdings bestehen einige klangtechnische Parallelen zu Bands wie Mastodon oder Neurosis, denn Sludge- und auch Doom-Ausflüge stehen ebenfalls weit oben auf der Minsk’schen Speisekarte. Leider driften die langsamen, sphärischen Parts aber manchmal so stark in Richtung ‚Gedudel’ ab, dass man automatisch geneigt ist, abzuschweifen. Wenn die eingangs angesprochene Stimmungslage nicht gegeben ist, hinterlässt „With Echoes In The Movement Of Stone“ prinzipiell dieses Gefühl. Sprich, man bekommt recht schnell das Bedürfnis abzuschalten. Ein leicht störender Beigeschmack eines ansonsten ausgezeichneten - ja beinahe genialen Menüs. (cj)

2009-06-10 Helldriver Magazine Wer in den Genuss des Vorgängeralbums “The Ritual Fires Of Abandonment” gekommen ist, hat sich garantiert auf dieses Release gefreut. Und zu Recht. Wow! Was die vier Jungs von Minsk hier auftischen, ist mehr als nur ein würdiges Nachfolgeralbum. Diese

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