Lay Down Rotten - Gospel Of The Wretched
Mit „Gospel Of The Wretched“ veröffentlichen die deutschen Lay Down Rotten ihr zweites Album über Metal Blade. Mit ihrem Label-Debüt konnte die Band bereits 2007 auf sich aufmerksam machen. Das neue Album knüpft nun nahtlos an den Vorgänger an. Die Jungs kombinieren Death Metal der alten Schule mit modernen Elementen. So finden sich neben massiven Riffwalzen und Bassdrum Dauerfeuer auch immer wieder Grooves, die die Nacken der Hörer strapazieren. Doch auch Melodien sind keine Fremden auf der Platte. Im direkten Vergleich zum Vorgänger scheint die Band hier sogar noch zugelegt zu haben. Aber keine Angst, ein „melodic“ in der Genrebezeichnung wäre nicht angebracht. Die meiste Zeit spaltet die Truppe Schädel was das Zeug hält. Die Songs sind aber sehr vielfältig ausgefallen. Handwerklich hat man also alles richtig gemacht. Trotzdem kann ich nicht so recht in Lobeshymnen verfallen. Trotz des hohen Niveaus der Songs fehlt das vielzitierte „gewisse Etwas“. Die Songs lassen mich insgesamt recht kalt und trotz einiger wirklich cooler Stellen mangelt es insgesamt an Aha-Erlebnissen. In Punkto Gästen hat man sich die erste Garde europäischer Death Metal Helden ins Studio geholt. So tragen Dan Swanö (Edge Of Sanity), Martin Van Drunen (Asphyx, Hail Of Bullets, ex-Bolt Thrower) und Marc Grewe (Morgoth) jeweils Vocals zum Album bei. Somit ist das neue Album von Lay Down Rotten leider nur durchschnittlich. (rg)




