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Lacuna Coil - Shallow Life

Label: Century Media  •  Genre: Pop-Metal  •  Wertung:3 / 7

User-Wertung: keine  •  April 2009

Lacuna Coil sind wohl unbestrittenermaßen die erfolgreichste Metal Band aus Italien. Das Album "Unleashed Memories" aus dem Jahr 2001 sorgte für Aufsehen und spätestens ein Jahr später mit "Comalines" gelang den Italienern der Durchbruch. Seitdem ist die Band permanent auf Tour und spielt auf den größten Festivals rund um den Globus. Auch ich muss sagen, dass mir "Comalines" durchaus gefallen hat. Die Mischung aus Gothic Metal mit aggressiven männlichen und melodischen weiblichen Vocals und eingängigem Pop konnte damals voll überzeugen. Doch schon das 2006er Album "Karmacode" wollte nicht mehr so recht zünden. Jetzt liegt das neue Werk "Shallow Life" vor. Der Titel könnte es nicht besser sagen. Shallow, flach, ist genau das, was das Album ist. Der Härtegrad ist weiter nach unten korrigiert worden, von Metal kann nur noch bedingt die Rede sein, am stärksten ist selbiger noch in den Drums zu spüren. Stattdessen regiert der Pop, wo man nur hinhört. Das allein ist nichts Schlechtes, man kann das durchaus gut umsetzten, man kann aber, wie Lacuna Coil beweisen, auch ein absolut langweiliges und vorhersehbares Album konstruieren. Hier biedert man sich bei einem Massenpublikum an. Die Band erinnert heute mit ihren auf Eingängigkeit getrimmten und mit Pathos überladenen Songs stark an Evanescence. Klar, man kann sich auf "Shallow Life" einen Ohrwurm einfangen, dieser nutzt sich aber auch extrem schnell ab und sägt bald an den Nervensträngen. Die Popularität der Band wird durch diese Platte sicherlich trotzdem nochmal nach oben schnellen. Von mir bekommt sie aber keine Kaufempfehlung. (rg)

Helldriver Magazine Lacuna Coil sind wohl unbestrittenermaßen die erfolgreichste Metal Band aus Italien. Das Album "Unleashed Memories" aus dem Jahr 2001 sorgte für Aufsehen und spätestens ein Jahr später mit "Comalines" gelang den Italienern der Durchbruch. Seitdem ist die Band permanent auf

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Comalines, 2002 (rg)
Review: Dark Adrenaline, 2012 (jb)