Bionic - Black Blood
Sänger/Gitarrist Jonathan Cummins kennt man vielleicht von der kanadischen Punkrocklegende The Doughboys, dass der Kurs hier aber ein ganz anderer ist, wird direkt mit dem Opener "I Got Skin" klar. Der brettert irgendwo zwischen tiefgroovendem Stonerrock und dreckigem Schweinerock aus den Boxen -Hellyeah! Da fallen einem doch gleich Acts wie (alte) Danko Jones, The Bronx oder auch die göttlichen Zeke ein, Combos eben, die ihre Bluesrock-Hausaufgaben gemacht haben. Der zweite Track "Learn To Love The Government" überzeugt schon alleine durch den humorvollen Titel, rockt aber auch so gehörig was weg. Geniale Mischung aus vielen guten Zutaten, wer da nicht die Luftgitarre zückt, ist hier definitiv falsch. Was "Black Blood" schließlich perfekt macht ist der Sound und wohl auch die Produktionsweise. Das klingt nach Schweiß und Dreck und eben nicht nach totgetriggertem Computerkram. Jeder Ton auf diesem Album klingt nach ´ner arschtighten Liveband, die enorm spielfreudig Clubs und Besucher zum Tropfen bringt. Im vollen Bewusstsein mich zu wiederholen: Hellyeah! (tj)




