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Footgang - Trashcam Cypherdolls

Label: Eigenproduktion  •  Genre: Chaoscore  •  Wertung:6 / 7

User-Wertung: 3.5 (2)  •  März 2009

Schon das Cover ist eine Steigerung um gleich mehrere Klassen im Gegensatz zur letzten Veröffentlichung und die noch viel bessere Nachricht ist, dass sich das nicht nur übers Äußere des Albums sagen lässt, sondern diese Besprechung auch gleich als Fazit abschließen könnte! Nach der ein oder anderen Umbesetzung hat sich hier mittlerweile ein äußerst kreatives und vor allem musikalisch extrem versiertes Lineup gefunden, das mit den 12 Tracks auf "Trashcam Cypherdolls" eine Visitenkarte abgibt, die sich wahrlich gewaschen hat. Die Band in eine treffende Schublade zu packen ist erfreulich unmöglich, bei Myspace steht Alternativ / Holländischer Pop / Rock drunter, das ist aber mindestens genauso verwirrend wie informativ, aber ich würd mal sagen, dass zumindest die zweite Bezeichnung totaler Mumpitz ist. Heftige, gitarrengeprägte Musik mit stark emotionalen Vocals wäre vielleicht ein möglicher Hauptnenner, Bands wie The Dillinger Escape Plan und Slipknot sind grobe Hausnummern. Footgang haben aber definitiv ihren eigenen Sound in Sachen geordnetes (?) bzw. organisiertes Chaos gefunden, was u.a. auch daran liegt, dass sie einen DJ in ihren Reihen haben, der für ordentlich Abwechslung sorgt und sie immer wieder stilsicher gewählte Filmzitate einflechten (u.a. aus dem kultigen "Crocodile" und Akerlunds "Spun"). Bei "Nora (Eyes Like Hills)" ist dann zusätzlich noch ´ne weibliche Stimme am Start, die prima integriert wurde. Deutlich verbessert, oder besser in Szene gesetzt, im Gegensatz zum Vorgänger wurde besonders der Gesang von Breuker. Der kippt zwar immer noch ab und zu ins leicht Schräge, aber das passt sehr gut und unterstreicht die emotionale Seite. Sehr imposant alles und auch produktionstechnisch völlig überzeugend. Die Homepage bräuchte mal einen Relaunch, aber die verlinkte Myspace-Seite ist auf der Höhe der Zeit! (tj)

Helldriver Magazine Schon das Cover ist eine Steigerung um gleich mehrere Klassen im Gegensatz zur letzten Veröffentlichung und die noch viel bessere Nachricht ist, dass sich das nicht nur übers Äußere des Albums sagen lässt, sondern diese Besprechung auch gleich als Fazit

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Softly Shattered, 2007 (rg)
Review: Paralyzer, 2010 (tj)
Review: Warson Hells, 2012 (tj)