Rosematter - Shooter´s Gonna Choke
Wirft man den Sound von No Doubt mit der Stimme von Frontfrau Gwen Stefani, die poppigen Melodien von Fall Out Boy und Jimmy Eat World in einen Mixer, so erhält man ungefähr die Art Musik, die Rosematter aus Pennsylvania auf ihrem aktuellen Album "Shooter´s Gonna Choke" zum Besten geben. Produziert wurde die Platte von Chris Badamy, der auch schon bei Bands wie The Starting Line oder The Dillinger Escape Plan seine Finger im Spiel hatte. "So tonight leave your problems at the door and when the music starts your soul will find clarity as the leaves change along with the melody" (Song "Do Re Gon"). Damit ist die Message schon mal klar. Verpackt wird das Ganze in ein generell sehr tanzbares Gewand. Dazu tragen neben dem typisch poppunkigen Grundspeed besonders die Vocals von Sängerin Katie bei, die dem Sound mit ihrer überzeugenden Stimme den entsprechenden Wiedererkennungswert verleiht. Allerdings klingen die Melodien der Songs recht austauschbar. Man lässt sich auf keinerlei Experimente ein, wodurch sicher einiges an Potential verschenkt wird. Gerade durch akustische, langsamere Lieder hätte man noch eine Schippe drauflegen können. Dennoch dürfte "Shooter´s Gonna Choke" besonders für Fans von Bands wie Paramore interessant sein. (mg)




