Rumble In Rhodos - Intentions
Seltsamer Name, hässliches, kackbraunes Cover - manche Bands machen es einem aber auch wahrlich möglichst schwer sie zu entdecken. Und dabei kann ich das im Fall der fünf Norweger von Rumble In Rhodos wahrlich nur empfehlen. Wem die etwas softeren Songs von At The Drive In zugesagt haben und wer vielleicht noch eine Schwäche für Janes Addiction und die späten Refused hat, der sollte hier unbedingt mal reinhören. In ihrer Heimat sind die Herren schon voll durchgestartet und auch in Europa haben sie schon vor vollen Häusern gespielt - allerdings hauptsächlich als Support auf der JR Ewing-Abschiedstour 2006. Der Sänger wechselt gekonnt zwischen hohen Passagen und einer schönen, tiefen Singstimme und die acht Songs in knapp über 40 Minuten können allesamt was, sind smart aufgebaut und arrangiert und kommen vor allem auf den Punkt und sind nicht zu verspielt. RIR vergessen also zu keiner Zeit worum es geht, nämlich um den Song und die Ärsche der Hörer, die hier dauerwackeln dürften, very groovy indeed! (tj)




