Devian - God Of The Illfated
Devian sind das neue musikalische Zuhause des ehemaligen Marduk Frontmanns Legion. Bereits im letzten Jahr veröffentlichte die Band ihr Debüt auf dem schon klar wurde, dass Legion sich vom Black Metal verabschiedet hat und nun eher in Death-Metal Gefilden mit Thrash Einflüssen wildert. Zwar war das Debüt beachtenswert, so richtig gezündet hat es damals aber nicht. Das hat sich jetzt beim neuesten Werk geändert. Ihren Stil hat die Band weiter verfeinert und klingt nun insgesamt noch melodischer und eingängiger. Dabei wird eine gesunde Waage aus brutalen und melodischen Elementen gehalten. Die Stimme von Legion ist boshaft wie eh und je, er traut sich aber auch eingängige Refrains zu singen. Natürlich in genau demselben fiesen Ton. Hier und da steuert Gitarrist Joinus auch klare Vocals bei. Die Gitarren warten mit reichlich coolen Melodien auf, so dass das Album schon eher in die Melodic-Death-Metal Ecke, neben Bands wie Dark Tranquillity oder frühen In Flames gestellt werden kann. Die Songs sind recht abwechslungsreich arrangiert. Gern drückt die Band das Gaspedal durch, macht aber auch immer wieder klar, dass sie sich in gemäßigt groovenden Bereichen ebenso Zuhause fühlen. Die Platte bietet alles was ein gutes Death-Metal Album haben muss. Brutale Songs mit hohem Wiedererkennungswert, reichlich Energie, eine böse Aura und eine durchschlagende Produktion. Prima Platte, die allen Fans der schwedischen Death Metal Schule die Weihnachtszeit versüßen sollte. (rg)




