Coronatus - Porta Obscura
Auf ein etwas zu synthetisch klingendes Intro folgt eine ganz ordentliche Gothic-Scheibe. Die absoluten Highlights dieser Band sind ohne Zweifel die beiden Sängerinnen, die unterschiedlicher nicht klingen könnten. Vereint man stimmlich den klassischen Sopran á la Nightwish (die auch der maßgebliche Haupteinfluss von Coronatus sein dürften) mit einer waschechten Rockröhre, so wird musikalisch eine hochexplosive Mischung aus Gothic- und Power-Metal geboten, der in der Szene sicherlich für Aufmerksamkeit sorgen dürfte. Die Ludwigsburger würzen ihre Songs, die auf vielversprechende Titel wie "Beauty in black" oder "Am Kreuz" hören, mit einem erstklassig produziertem Sound. Für diesen ist kein geringerer als Mika Jussila (Nightwish, Children Of Bodom, Sonata Arctica), der das Mastering für "Porta Obscura" übernommen hat, verantwortlich. Die Songs auf "Porta Obscura" haben über weite Strecken einen hymnenhaften Charakter und bergen ein beachtliches Klangvolumen. Unterm Strich ist das Zweitwerk von Coronatus ein beachtliches Album, das hoffentlich die ihm gebührende Aufmerksamkeit erhalten wird. Für Fans von Nightwish und Within Temptation sollte "Porta Obscura" ein Pflichtkauf sein. Ihr werdet auf Eure Kosten kommen. (jb)




