Troublekid - Identity Crisis
Troubekid aus Leipzig bestehen aus zwei Ladys an Gitarre und Bass sowie einem Kerl an den Drums. Gemeinsam lärmt sich die Band durch ihr neues Album. Die Bandinfo redet von straightem, leidenschaftlichem Streetpunk, der sich seine eigene Schublade schafft. In meinen Augen klingt das nach sehr typischem Girlpunk bei dem die Protagonisten hörbar mit ihren Instrumenten zu kämpfen haben und alles andere als straight ist. Die musikalischen Wurzeln der Truppe liegen dabei offensichtlich im frühen Garagen Punk der späten 70er. Das Tempo der Songs ist dabei meist sehr gedrosselt. Die Beats sind alles andere als straight und dem Riffing fehlt genauso wie den Vocals das Feuer. Die zweitklassigen Riffs werden so gelangweilt herunter genudelt, dass dem Hörer schnell die Füße einschlafen. Dafür dass die langweiligen und inspirationslosen Melodien und Solos in der grausamen Produktion untergehen, ist man dann wirklich dankbar. Das schlimmste an dem Album ist aber der übertrieben auf rotzig getrimmte Damengesang. Frontfrau Susi Keil verfügt leider über keinerlei Charisma und das monotone Nölen nervt einfach nur. Dass der Herr hinter den Kesseln kaum ´nen geraden Takt halten kann, fällt da schon kaum mehr ins Gewicht. Einen Punkt gibt es für den Mut mit so wenig Talent ein Album aufzunehmen, den anderen aus reiner Gutmütigkeit. (rg)




