Almah - Fragile Equality
Power Metal ist nicht wirklich im Fokus dieses Mags, aber es gibt schon gewisse Berührungspunkte. Experte bin ich aber nun wirklich nicht auf diesem Gebiet, aber in Sachen Almah muss man selbst als Außenstehender sofort anerkennen, dass hier Hochwertiges geschmiedet wurde. Angra-Sänger Edu Falaschi tobt sich hier also nun schon zum zweiten Mal Solo aus, trägt aber die Last im Gegensatz zum Debut nicht mehr alleine. Beim selbstbetitelten Debut versammelte er eine illustre Riege an Gastmusikern um sich (u.a. Recken von Nightwish, Queensryche und Stratovarius) um die Songs aufzunehmen, diesmal steht ihm eine komplette und feste Band zur Seite, und das hat wohl auch zur Steigerung beigetragen. Prinzipiell herrschen hier für meinen Geschmack zu viel hoher Gesang, Chöre und Keyboards vor, man merkt aber stets dass das Album was kann. Das ist deutlich mehr als das genreübliche Gegniedel und Gejodel, und selbst, wenn das ein Soloprojekt eines Sängers ist, gerade die Instrumente bekommen ordentlich Raum zur Entfaltung, besonders die Gitarristen überzeugen mit Fingerfertigkeit und Geschwindigkeit jenseits des Üblichen, Respekt! Für Fans von Acts wie Stratovarius oder Sonata Arctica ist das eines der Topalben des Jahres! (tj)




