Helstar - The King Of Hell
Der Höllenstar wurde wohl schon in den frühen 80ern aus der Taufe gehoben, ich hatte die seither nicht auf der Liste und ob das nun ne Reunion oder eine Rückkehr nach langer Absenz genannt wird -- dringen nötig wars nicht. Klar, Fans der Band werden wohl nicht enttäuscht werden, aber es würde mich doch sehr wundern, wenn Helstar mit ihrem US-geprägten Power Metal riesige neue Fanscharen für sich gewinnen könnten. Die neun Songs (auf der Erstausgabe finden sich sogar noch drei Bonustracks) klingen nämlich leider auch soundmäßig nach der Gründungszeit der Band, über die gesamte Albumdistanz lässt sich zudem eine gewisse Eintönigkeit im Songwriting nicht leugnen und Sänger James Rivera ist mit seiner charakteristischen Stimmlage besonders wenn er ins ganz hohe Register wechselt auf Dauer echt anstrengend. In den besten Momenten erinnert die Band ein bisschen an Nevermore, aber diese Momente sind kurz und nicht allzu häufig. (tj)




