PTSD - Burepolom
Was soll denn bitte PTDS heißen? Ganz einfach: Post-Traumatic Stress Disorder zu deutsch "Posttraumatische Belastungsstörung die entsteht "als eine verzögerte oder protrahierte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde". Alles klar? Was der Albumtitel "Burepolom" bedeuten soll, entzieht sich glücklicherweise meiner Kenntnis. Zur Sache: So wie die Definition des Bandnamens klingt auch die Mucke. Leicht verdreht, progressiv und im ersten Augenblick ziemlich komplex. Wie viele Labelkollegen verbindet man auch im Hause PTSD Melancholie mit brachialer Gewalt, verbindet filigran gespielte akustische Gitarren mit Riffs der derberen Sorte. Was hier definitiv hervorgehoben werden sollte, ist der cleane Gesang von Henry Guy. Einfach nur erstklassig. Dieser verleiht PTSD einen doch erstaunlichen Wiedererkennungswert. Anspieltipp soll "Anyone", der dritte Song auf "Burepolom", sein. Dieser Track erinnert hier und da etwas an die Smashing Pumpkins zu Zeiten von "Mellon Collie and the Infinite Sadness". Mein Votum: Man kann hier ruhig mal ein Ohr riskieren. (jb)




