North Side Kings - Suburban Royality
Da sind sie also wieder, die North Side Kings. Die letzte Platte "Organizing our Neighbourhood" hatte ich 2004 in den Fingern. Die Platte war netter, sehr prolliger, aber eben auch amüsanter Hardcore. Kurz nach der Veröffentlichung der Platte machte Frontmann Danny dadurch auf sich aufmerksam, dass er Glenn Danzig bei einem gemeinsamen Aufritt KO schlug, als dieser zu sehr den Rockstar raushängen lies. Die Jungs sind echt und ziehen ihr Ding durch. Das neue Album knüpft genau dort an wo die Band 2004 aufgehört hat. Ihr Hardcore ist noch immer super prollig und definitiv alles andere als aufregend. Im Gegenteil, die Riffs sind bestenfalls zweite Wahl und besonders großartige Instrumentalisten sind die Jungs definitiv nicht. Aber das brauchen sie auch nicht sein. Die Band hat Charme, räudigen Straßen-Charme. Dieser ist keinesfalls aufgesetzt und auch nicht immer 100% ernst gemeint, was die Sache recht sympathisch macht. Einen Gastauftritt gibt es von Puerto Rican Myke von Skarhead, der in "Hustle Don´t Stop" seine Hip-Hop Skills unter Beweis stellt. Gecovert wird Joan Jett ("Bad Reputation") und Anthrax ("Among The Living") Wer auf eine Mischung aus Blood For Blood, Murphy´s Law und Madball steht macht bei North Side Kings nicht viel falsch. Weniger wegen perfekten Songs, sondern wegen dem Vibe. (rg)




