Ceremony - Still Nothing Moves You
Nach H2O, Have Heart und Verse legen Bridge 9 mit dem zweiten Album von Ceremony den nächsten Hardcore-Hochkaräter nach. Ceremony spielen Hardcore der ganz alten Schule. Angepisst, ungeschminkt und absolut düster und intensiv. In knapp 20 Minuten ballert die Band dem geneigten Hörer 15 kurze und knackige Songs vor den Latz die sich gewaschen haben. Unbeeindruckt von den immer metallischeren Tendenzen in der Szene besinnen sich Ceremony auf die ursprünglichen Hardcore Wurzeln die tief im Punk liegen. Flotte Uptempo Parts reihen sich an düstere slow-motion Riffs, die für den dunklen Unterton der Platte sorgen. Das alles spielt sich nicht selten in Songs unter der 1-Minuten Grenze ab. Da ist alles gesagt und auf den Punkt gebracht. Die Platte zeichnet sich aus durch ihre räudige Energie und den reichlich vorhandenen ungeschliffenen Ecken und Kanten. Hardcore Puristen müssen die Platte einfach abfeiern. Gastauftritte gibt es von Blacklisted Frontmann George Hirsch sowie Cody Sullivan von Life Long Tragedy. Definitiv ein cooles Album, das Hardcore der alten Schule gekonnt auf den Punkt bringt. (rg)




