Search/Rescue - The Compound
Eyball Records mal wieder. Im Beipackzettel der Promofirma wird da immer wieder auf heute riesige Acts verwiesen, die ihre Karriere auch auf dem Label gestartet haben - My Chemical Romance und Thursday eben - da war in den letzten Jahren aber nichts derartiges mehr am Start. Das Bandinfo nennt in Sachen Search/Rescue zudem Acts wie Keane oder auch Coldplay, mir drängen sich hier aber zuallererst Jimmy Eat World als Vergleich auf. Wie auch immer, das Quintett aus Seattle hat schon vor diesem Debut ordentlich Erfahrungen in anderen Bands sammeln können (Gatsby´s American Dream und Acceptance) und überzeugt hier durch eingängige Songs, die oft ins hymnische changieren. Die zehn Songs sind allesamt sehr gelungen und zeugen von immensem Talent und einer hoffentlich großen Zukunft. Für die spezielle eigene Note sorgen die gekonnt integrierten, oft träumerisch-sphärischen Synthiepassagen, überhaupt ist eine gewisse Grundmelancholie nicht von der Hand zu weisen, auch wenn die Band selbst eher unpassend von Progressive Pop-Punk spricht. Nennt es wie ihr wollt, ich nenns ein gelungenes Debut mit deutlichem Potential, mal sehen, ob Eyeball Records sich dann bald mit ner dritten Band schmücken dürfen, die sie groß gemacht haben. (tj)




