The Acacia Strain - Continent
Nach ihrem letzten Album "The Dead Walk" hat es zwei Jahre gedauert bis The Acacia Strain ihr neues und insgesamt viertes Album "Continent" vorstellen. Die Band geht deutlich düsterer und härter als auf ihrem letzten Werk zu Gange, allerdings auch etwas geradliniger. Das Ergebnis schlägt in eine ähnliche Kerbe wie auch Bands wie Bury Your Dead oder Himsa schlagen. Massive Riffs werden ziemlich gnadenlos abgefeuert. Hier und da kann ein Einfluss von Meshuggah ausgemacht werden. Das Tempo spielt sich meist im stampfenden Midtempo ab, wobei das Gaspedal auch gern mal durchgedrückt wird. Die röhrenden Vocals sind mit reichlich Volumen ausgestattet und kommen bitterböse rüber. Die Produktion hat Zeuss besorgt, entsprechend fett klingt das Album. Das lyrische Konzept beschäftigt sich mit Nihilismus, was zum Sound passt wie die Faust aufs Auge. "Continent" ist ein ziemliches Monster geworden, das wie ein Stein im Magen liegt. Die Riffs sind oft schwer zu verdauen und auflockernde Melodien sind rar gesät. Insgesamt muss aber gesagt sein, dass das Album bei mit nicht auf ganzer Linie zünden will. Dafür bietet das Album zu wenig echte Hits und offenbart nur selten wirklich tolle Momente. So ist "Continent" zwar ein durchweg gutes, aber leider nicht herausragendes Album geworden. (rg)




