World Come Down - Skullflower
Und wieder ein Band-Debüt. Die Mannen von World Come Down gründeten sich erst im Jahr 2007 und beehren uns jetzt schon mit ihrem Erstwerk. "Skullflower" enthält 11 Songs die bei Hörern von Rock und Metal Genres Anklang finden soll. Nach dem Mid-Tempo "The Golem And The Copy Cat" geht es auch schon passend zum Namen aufs schnellere, thrashige Gefilde mit "The Haunted". Dahingegen klingen andere Parts des Albums eher modern nach Metalcore - frisch und knackig. Auch vor längere Nummern scheut sich die multikulturelle Truppe nicht, wie man in "Hang" sowie "Radiate" gut hören kann. Der Gesang besticht durch seine Rauheit und man merkt dass Sänger Markus gute Gesangserfahrung hat. Aber auch die anderen Bandmitglieder beherrschen ihr jeweiliges Instrument einwandfrei und spielen technisch niveauvoll. Im späteren Teil des Albums kommen öfters Akustische Gitarren zum Einsatz und die Nummer wechseln zwischen langsamen und schnelleren Songs hin und her. Leider wirkt sich das auch auf den Mithöreffekt des Albums aus, der lässt nämlich teilweise nach. Gerade der immer wieder gleichvorkommende Aufbau von ruhigen Melodien am Anfang, in rasantere Passagen kommt spätestens nach dem zweiten Mal doch zu berechenbar rüber. Schade denn man merkt den 11 Songs eindeutig an das hier erfahrene Musiker sitzen. Im Großen und Ganzen ist es trotzdem für ein Erstwerk ein gelungener Start, mit einer professionellen Produktion die seine Fans finden wird. Von World Come Down wird man bestimmt noch des Öfteren hören, wenn auch vielleicht in einer anderen Konstellation - man weis ja nie was so alles auf einen zu kommt. (hs)




