Bleeding Red - dto.
Bleeding Red haben mit dem 15jährigen Schlagzeuger Fabian Joos einen absoluten Youngster im Boot, der Altersdurchschnitt des Quartetts hat die Volljährigkeitsgrenze aber trotzdem schon überschritten. Mit ihrem selbstbetitelten Debut legen sie nach nicht einmal zwei Jahren Bestehen auf jeden Fall einen respektablen Grundstein und die Zusammenarbeit mit den in und um Aalen sehr aktiven Metal Maniacs kann ihnen auf ihrem weiteren Weg nur von Vorteil sein. Musikalisch mischen sie munter Thrash- und Deathmetal und legen auch den einen oder anderen Black Metal-Abstecher ein. Sie gehen also recht abwechslungsreich und durchaus auch nicht immer nur stur mit Vollgas vor, beim dritten Song "Bird Of The Dead" beispielsweise lassen sie den Hörer zumindest kurz etwas verschnaufen. Für ein selbstproduziertes Debut ist der Sound, wenn auch etwas dumpf, doch recht amtlich. Und trotz gerade mal vier Songs bringt es das Debut auf überraschende 26 Minuten Spielzeit. Etwas verwirrend ist, dass im beiliegenden Info Maniacs Music als Plattenfirma genannt wird, es findet sich aber nirgendwo ein Hinweis auf einen Vertrieb. Schade, dass in Sachen Schriftzug und Coverartwork nicht an die sonst recht professionelle Herangehensweise angeschlossen wurde. Auf ihrer MySpace-Seite (www.myspace.com/bleedingredband) kann sich aber jeder mal selbst ein Bild machen. (tj)




