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Legacy Of Hate - Unmitigated Evil

Label: Maintain Records  •  Genre: Melodic Deathcore  •  Wertung:4 / 7

User-Wertung: keine  •  Juli 2008

Das letzte Legacy Of Hate-Album "Seeds Of A Future Bizarre" stammt aus dem Jahre 2003 und hat schon ordentlich Staub angesetzt. Jetzt schicken sich die fünf Österreicher an wieder einmal etwas zur musikalischen Subkultur beizutragen. Ihr aktuelles Release "Unmitigated Evil" stellt die vierte Veröffentlichung der Alpenländer dar und bescherte ihnen endlich einen Vertrag mit dem Berliner Label Maintain Records. Die acht Stücke bringen zusammen ca. 43 Minuten auf die Uhr und siedeln sich irgendwo im Bereich von melodischem Death Metal und Deathcore an. Angenehm fällt ins Gewicht, dass hier Genregrenzen überschritten werden. Zahlreiche Anleihen sowohl aus Black Metal, schwedischem Melodic Metal als auch aus Metalcore werden recht geschickt in die Kompositionen mit eingeflochten. Soundtechnisch hüllt sich die ganze Geschichte in ein modernes, fast perfekt ausproduziertes Gewand, welches keine Wünsche offen lässt. Wenn man bedenkt, dass kein Song weniger als vier Minuten dauert, müssen unsere südlichen Nachbarn in Sachen Songwriting wohl so einiges ausgeknobelt haben, sollte man meinen. Leider trifft das nur teilweise zu. "Memories We Made" zählt zweifellos zu den gelungenen Stücken und offenbart nach ein paar Durchläufen sogar eine Art Ohrwurmcharakter. "A Moment Of Secrets" ist eine ultimative Knüppelorgie und driftet stark in Richtung Black Metal ab. Auch das durchgehend schleppende "When Chains Are Breaking" kann man noch im Ordner ‚Gekonnt´ abheften. Vor allem gegen Ende von "Unmitigated Evil" muss aber ein deutlicher Qualitätsverlust verzeichnet werden. Hier versagt das Songwriting stellenweise völlig und Legacy Of Hate verzetteln sich förmlich in den Songs. So zum Beispiel sind "Blindfold Aggression" und "Dispatch The Solution For Hope" echte Ohrenquäler und werden sehr schnell langweilig. Furchtbar! Lediglich der ‚Rausschmeißer´ "Last Days Of Night" weiß dann wieder etwas zu versöhnen. Es ist keine neue Erkenntnis, dass Musikstücke mit Überlänge nach überdurchschnittlichem Songwriting verlangen. Die Umsetzung dieses Prinzips gelingt auf "Unmitigated Evil" leider nicht immer, und verhindert somit eine Platzierung auf den vorderen Rängen. (cj)

Helldriver Magazine Das letzte Legacy Of Hate-Album "Seeds Of A Future Bizarre" stammt aus dem Jahre 2003 und hat schon ordentlich Staub angesetzt. Jetzt schicken sich die fünf Österreicher an wieder einmal etwas zur musikalischen Subkultur beizutragen. Ihr aktuelles Release "Unmitigated Evil"

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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