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Scott Hull - Requiem

Label: Relapse  •  Genre: Ambient  •  Wertung:5,5 / 7

User-Wertung: keine  •  Juli 2008

Scott Hull dürfte vielen durch seine Tätigkeit bei Extrem Metal Acts wie Agoraphobic Nosebleed und Pig Destroyer ein Begriff sein. Das musikalische Multitalent begibt sich nun auf viel ruhigere, nachdenklichere Wege und versucht sich an seinem ersten eigenen Soundtrackalbum. Und um es gleich vorneweg zu sagen, diese Scheibe als reinen Versuch zu bezeichnen wäre Blasphemie! Das Besondere an "Requiem" ist, dass es ein so genannter Score ist, zu dem es aber keine Bilder gibt, da das Filmprojekt meines Wissens nach abgeblasen wurde. Wenn man sich dann ein wenig mit diesen 11 Instrumentalstücken beschäftigt, wird deutlich, was für ein grandioses Konzept sich hinter "Requiem" verbirgt. Es gelingt Scott Hull tatsächlich viel mehr als eine düstere, bedrohliche Stimmung zu entwickeln, die als Hintergrund- und Spannungslieferant für irgendeinen Film dienen könnte. Die 11 Tracks sind nicht nur äußerst dicht und atmosphärisch, sondern auch so gut arrangiert, dass sie tatsächlich eine Geschichte erzählen können. Kopfkino nennt man das wohl... Ein wesentlicher Faktor dabei ist, dass die 37 Minuten Gesamtspielzeit nicht von Musikstücken im herkömmlichen Sinne gefüllt werden, sondern dass es sich vielmehr um Stimmungen und Klangfarben handelt, die scheinbar ziellos ineinander fließen, und doch einem genau ausgetüftelten Plan folgen. Diese Stimmungsfragmente setzen sich aus Elementen der Ambient-, Elektro- und Akustiksparten zusammen und sind so geschickt verflochten, dass sie den gewillten Hörer in seinen eigenen, kleinen Film abtauchen lassen. In der Info ist zu lesen, dass sich Scott Hull mit diesem Album vor Genregrößen wie Ennio Morricone, Philip Glass, Tangerine Dream oder auch Goblin verneigen möchte. Dass der Protagonist die genannten Musiker gelegentlich zitiert, ändert nichts an der Tatsache, dass "Requiem" ein Score ist, der sich vor gar nichts verneigen muss. Zweifellos hätte dieses Album einen passenden Film dazu verdient gehabt, allerdings kann es durchaus auch alleine seinen Mann stehen. Nicht nur für Soundtrackfans sehr empfehlenswert! (cj)

Helldriver Magazine Scott Hull dürfte vielen durch seine Tätigkeit bei Extrem Metal Acts wie Agoraphobic Nosebleed und Pig Destroyer ein Begriff sein. Das musikalische Multitalent begibt sich nun auf viel ruhigere, nachdenklichere Wege und versucht sich an seinem ersten eigenen Soundtrackalbum. Und

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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