Final Prayer - Filling The Void
Final Prayer aus Berlin konnten sich bisher von Release zu Release steigern. Auch der Nachfolger zum 2006er Album "Right Here, Right Now" reiht sich in diese Entwicklung ein. Die Band ist ihrem Stil zwar treu geblieben, konnte ihn jedoch weiter verfeinern. Stilistisch schlagen Final Prayer in dieselbe Kerbe wie Bands wie Born From Pain, Hatebreed oder Terror. Obwohl sie sich auch qualitativ immer steigern konnten, so ganz das Niveau der genannten haben Final Prayer nie erreicht. Mit dem neuen Album sind die Berliner jedoch endgültig auf Augenhöhe. Die Songs knallen superfett, jeder Breakdown, jedes Moshriff sitzt perfekt und die Produktion drückt massiv. Auch Shouter Stephan hat sich in Punkto Ausdruckskraft deutlich steigern können. Hinzu kommt, dass die Band insgesamt keineswegs so stumpf vorgeht wie viele Kollegen. Textlich gehen Final Prayer über typische Klischees hinaus und auch melodischer Gastgesang findet seinen Weg in den Sound. Als Gastsänger betätigen sich Hannes von Make It Count und Mike von Punishable Act. Trotz vieler cooler Riffs sind die Songs dennoch über weite Teile vorhersehbar, an ihrer enormen Durchschlagskraft ändert das jedoch nichts. Wer auf Hardcore dieser Machart steht, kann sich dieses Album bedenkenlos zulegen. (rg)




