Device - Obstacles And Playgrounds
Der Opener "Automatic Fear" führt die Band eigentlich ganz gut ein, smart instrumentiert und aufgebaut, steigert sich der Track langsam und rockt dann nach eineinhalb Minuten gut los. Erinnert ein ganz klein wenig an Disco Ensemble und behält trotz stolzen fünf Minuten Klasse und bleibt interessant. Unterm Strich also sehr gefällig verpackte Mucke mit leichten Ansätzen zum Prog, ohne aber je fricklig zu werden, Assoziationen zu Muse oder auch Incubus sind nicht an den Haaren herbeigezogen. Der zweite Song bedient sich riffingtechnisch dann ganz frech bei den Foo Fighters, was ja schon mal nicht so ganz die feine englische ist. Gitarrist Joe Ray G. macht trotz Doppelbelastung durch die Sängerrolle einen guten Job, bleibt aber etwas zu glatt. Je länger man der Band über die etwas über 53 Minuten des Albums folgt, umso mehr stellt sich die Frage, was die Band, denn nun von diversen anderen unterscheidet, sie besonders macht? Und eben das, das gewisse etwas, konnte ich hier partout nicht finden. Gut, aber nichts besonderes eben. Handwerklich versiert, aber eben nicht herausragend. (tj)




