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Paze Estrada - Substitute Religion

Label: Eyeforanear Entertainment  •  Genre: Rock  •  Wertung:3 / 7

User-Wertung: keine  •  Juli 2008

Paze Estrada aus Herford beschloss 2005 nach einigen Gehversuchen in Bands ab sofort auf eigene Faust Musik zu machen. Ein erstes Demo war schnell eingezimmert und auch ein Label lies nicht lange auf sich warten. Jetzt erscheint das erste Album "Substitute Religion". Rockmusik ist für den Herren wohl tatsächlich eine Ersatzreligion. So hat er sich mit den Beatles und The Who auch gleich zwei Götter zum Vorbild genommen. Seine eigene Musik klingt dann zwar nicht unbedingt 1:1 nach diesen Vorbildern, die Inspiration ist dennoch deutlich zu hören. Paze Estrada begibt sich mit seiner Musik zurück in eine Zeit als Rock noch gefährlich und aufregend war. Als Topmodern ist sein Sound so sicherlich nicht zu bezeichnen, aber auch keinesfalls als abgehangen, eher Zeitlos. So klingen die Songs an heutigen Maßstäben gemessen sehr ruhig und entspannt, verfügen aber durchaus über diesen ungestümen Pionier Charme der diese Zeit ausmachte. Estrada verfügt dabei über eine sehr charismatische Stimme und seine Songideen können sich allesamt sehen lassen. Die Songs sind griffig und gehen gut ins Ohr. Trotzdem stört mich eine Sache gewaltig an dem Album. Es fehlt die Würze. Es hat etwas von einem tollen Gericht das aus feinsten Zutaten zusammengestellt und mit Liebe zubereitet wurde, aber schlichtweg vergessen wurde zu salzen. So fängt das Album noch vor der Hälfte der Spielzeit an ziemlich zu langweilen. Die Songs bauen zu keiner Zeit Atmosphäre auf, wirken blutleer. Keiner der Songs packt den Hörer jemals, alles plätschert an ihm vorbei ohne Eindruck zu hinterlassen, nichts fordert, nichts überrascht. Die dünne kraftlose Produktion tut ihr übriges. Schade eigentlich, denn Herr Estrada hat durchaus Potential und definitiv ein Händchen fürs Songwriting, nur das Würzen sollte er lernen. (rg)

Helldriver Magazine Paze Estrada aus Herford beschloss 2005 nach einigen Gehversuchen in Bands ab sofort auf eigene Faust Musik zu machen. Ein erstes Demo war schnell eingezimmert und auch ein Label lies nicht lange auf sich warten. Jetzt erscheint das erste Album

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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