Chaosweaver - Puppetmaster Of Pandemonium
Uiuiui, gleich diverse mehr oder weniger schwere Fehler verhelfen dem Album zu einem recht schweren Start. Die Schrift des Logos ist mal frech von Hatesphere geklaut, der Albumtitel Klischee im Quadrat und das Intro nahezu eins zu eins von Testament geklaut (10, 9, 8, 7, 6, 6, 6 - kennt Ihr bestimmt). Das Artwork bekleckert sich auch nicht gerade mit Ruhm und Pseudonyme wie Jack Tyger (Schlagzeug), Max Power (Bass), Thab Picard (Keys), Ezzymania 2000 (Gitarre), Albert von Fleischer (Gitarre) und Cypher Commander (Gesang) wirken doch eher albern. Auch musikalisch machen es uns die wilden Sieben nicht wirklich einfach, sehr sprunghaft, wenig an klassischen Songstrukturen hängend, schlagen die Finnen immer mal wieder wilde Haken. Black Metal-artig keifender Gesang trifft auf jede Menge Keyboard-Orchester-Bombastkulisse (Dimmu Borgir lassen grüßen), dann dominiert aber auch wieder der Elektroanteil und bringt eher Namen wie Samael ins Spiel und es wird gegrowlt oder auch mal düstermelodisch gesungen. Durch die Sprunghaftigkeit ist es nicht immer einfach den Songs zu folgen und viel hängen bleibt beim Erstkontakt auch nicht gleich. Aber das Album kann schon was, lässt nach hinten raus aber auch merkbar nach. Trotzdem ein interessantes Debut, wenn man beim nächsten Mal etwas Ballast über Bord wirft, dürfte das Resultat auch gleich mehr überzeugen. (tj)




