Horse The Band - A Natural Death
Aus der beliebten Reihe "Bands, die definitiv einen im Tee haben" sind heute mal wieder die Vollspacken aus Kalifornien am Start. "A Natural Death" heisst ihr neues Album, das Coverartwork zeigt die Herren aber alle mal so was von unnatürlich aus dem Leben geschieden... Mich würde ja schon interessieren, wie die ursprünglich auf die an sich schwachmatige Idee gekommen sind frickeligen Derbcore mit oldschool Gameboysounds zu kombinieren, mittlerweile sind sie jedenfalls auf einem Level angekommen, wo sie sehr gekonnt unterhalten, trotzdem ordentlich holzen, satte Breakdowns servieren und immer wieder auch technisch beeindrucken. Aus dem gut 55minütigen Trip einzelne der 16 Tracks hervorzuheben fällt schwer, "Sex Raptor" als grenzdebiler Eurodancetrack mit Vocodereinsatz ist so cheesy, dass er dann letztendlich wieder cool ist. "Kangarooster" ist mir etwas zu trashig und die diversen instrumentalen Einschübe würd ich jetzt zwar noch nicht als überflüssig bezeichnen, "feucht" sind sie aber auf jeden Fall. Im Gegensatz zu den Vorgängeralben zeigen sich Horse The Band hier deutlich gereift, aber trotzdem scheint in ihrem Proberaum nach wie vor eine riesige, blinkende Neonschrift zu hängen: "Immer unberechenbar bleiben!", Mission Accomplished! Cooles Bandfoto auch mit dem Tiger. (tj)




