Fate - Vultures
Ein neues Schlachtschiff aus dem Hause Metal Blade. Mit Fate holt man sich einen weiteren Extrem-Metal Act an Bord. Der Einstige in das Debut „Vultures“ gestaltet sich nach einem kurzen Intro etwas sperrig. Sehr vertrackt und leicht progressiv durchwoben präsentieren sich die fünf Jungs aus Sacramento auf ihren ersten Output. Mit einer netten Mischung aus Death-Metal und Deathcore, wissen Fate durchaus zu überzeugen. Läuft auch an der einen oder anderen Stell nicht alles ganz so rund, weiß man doch die noch vorhandenen Schwächen gekonnt zu umschiffen. Einziges wirkliches Manko ist aus meiner Sicht noch der Gesang. So werden wirklich gute Songs teilweise mit einem Gekreische durchzogen, das nur schwer verdaulich ist. Jedoch kann Sänger Justin Krahn auch anders, und liefert herrliche Grunzpassagen ab, mit denen man sich durchaus hinter Genregrößen nicht verstecken muss. Die schön verspielte Gitarrenarbeit ist wahrlich erstklassig. Zweistimmige Killersoli und eine durchaus anspruchsvolle Rhythmusarbeit wissen zu überzeugen. Im Großen und Ganzen legt man ein starkes Album auf die Tresen der Dealer und sollte das verdiente Gehör finden. Wer sich für Deathcore begeistern kann, sollte hier eigentlich relativ bedenkenlos zugreifen können. (jb)




